Ich war mal wieder im Pfälzer Wald unterwegs. Diese Mal nahm ich mir die Strecke 4 mit Startpunkt Hochspeyer vor.
Ich finde die Strecke für meine Verhältnisse schon etwas anspruchsvoll. Vor allem scheint es bei den ausgezeichneten Strecken in der Pfalz usus zu sein, sie gegen Ende mit einem extrem knackigen Anstieg zu verstehen. Ich rede hier von 10 – 17 % Steigung auf Trailgelände. Das Ganze will dann noch auf einem Höhenunterschied von 100 – 150 Hm gemeistert sein. Auf diesem Abschnitt folgte ich dann dem Spruch: “Wer sein Rad liebt, der schiebt”.
Ich startet erst 12:30 und wollte deswegen nur die kleine Teilstrecke von 30 km absolvieren. Aber irgendwie hab ich dann den Abzweig verpasst und fuhr dann bis auf das Teilstück zum Johanniskreuz die komplette Tour ab.
Gefühlt hat die Tour gegenüber der Tour 5 bei Lambrecht weniger Singletrails. Aber die Trails auf der Strecke waren dafür landschaftlich sehr schön. Vor allem das eine kleine Teilstück welches parallel zu Straße am Hanf verlief fand ich sehr gelungen.
Die Tour 4 wird mich in meiner Augustwoche sicher noch mal wieder sehen. Dann werde auch noch das letzte Stück mitnehmen, vorausgesetzt ich komme mal früher aus dem Bett.
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Pfalz
Nachdem ich gestern in der Nähe von Bruchsal etwas trainiert habe, spielte heute glücklicherweise das Wetter auch wieder mit, und ich startete meinen ersten Ausflug mit dem Mountainbike in die Pfalz. Mein erster Eindruck war: Boah wird das anstrengend. Zweiter Eindruck: Einfach nur geil. Dritter Eindruck: Uff, bin ich platt. Die Tour suchte ich mir gestern Abend auf der Seite gps-tour.info heraus. Ausgenommen zweier kleiner Umwege habe ich die Strecke so gut wie eingehalten. Der erste Anstieg gestalte sich als sehr aufreibend, weil der Bodenbelag kein Waldweg war sondern aus einer Art Pflaster bestand. Da half auch keine Federgabel und kein Dämpfer hinten wenn man den Berg mit 7 km/h hochkriecht. Jede Unebenheit im Boden hält auf. Dafür waren die zwei Abfahrten umso genialer. Die erste Abfahrt war ein kleiner Wanderfahrt und ich konnte richtig gut Gas geben. Bei der zweiten Abfahrt hatte ich auf Grund der vielen Steine das Gefühl mir fallen die Arme ab. Ich habe zwischenzeitlich eine kleine Pause einlegen müssen. An einer Stelle bekam ich einen Downhillfahrer, der vor mir aus dem Wald schoss. Dort wo die Jungs den Berg runter fahren, würde es mir nicht mal im Traum einfallen abzufahren. Der Typ setzte bei der Weiterfahrt sogar mit einem Sprung sein Gefährt wieder in die Spur. Krass.
Fazit: Ich freue mich auf weitere tolle Ausflüge in die Pfalz. Ich vermute aber, dass mir die Temperaturen nur bis 15 °C zusagen werden. Danach wird es wohl eine sehr schweisstreibende Angelegenheit.
Das schöne an den Ausflügen in das andere Bundesland sind die mit der MTB-Fahrt zu kombinierenden Weineinkäufe.
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Das letzte Wochenende stand ganz unter dem Stern Familie. Endlich hat es nun geklappt. Meine Eltern sowie meine Schwester und mein Schwager haben das Haus gesehen. Voller Stolz konnte ich es ihnen nach meiner Putzorgie am Wochenende davor von seiner besten Seite präsentieren. Vor allem der Garten hatte es allen sofort angetan und das obwohl das Wetter nicht besonders gut war. Immerhin hatte es gereicht am Samstag zu grillen. Mein Herr Papa mähte samstags sogar den Rasen, Katrin und Karin zupften Unkraut. Meine Tomatenpflanzen sind nun endlich auch umgetopft. Manchmal scheine ich wirklich nur einen Tritt in den Allerwertesten zu bekommen und schon mache ich es. Ich werde sie wohl nun öfters einladen. 
Also dafür das die Hütte am Wochenende sehr voll war, verlief alles sehr entspannt. Schlafplätze habe ich nun auch genügend. Ich kann momentan sieben Leute gleichzeitig unterbringen. Es muss keiner im Schichtbetrieb schlafen.
Sonntags stand der bei uns in der Familie schon obligatorische Ausflug auf dem Programm. Das Ziel war Annweiler. Eine kleine Irritation durch ein Straßenschild mit dem Namen Umleitung führte dazu, dass wir über die “Berge” uns von der Westseite dem Ort näherten und nicht wie geplant über eine Bundesstraße. Auf dem Heimweg stellte sich dann heraus, das Schild Umleitung galt nur Fahrern die noch tiefer in die Pfalz wollten als wir.
Wie es der Zufall so wollte war natürlich die Hölle los in dem Ort. Leider sagte uns der Grund nicht wirklich zu. Die SPD der Pfalz hatte Kurt Beck und Sigmar Gabriel zu einer Rede eingeladen zu sprechen. Das war auch der Grund, weshalb die Familie Beyer etwas länge benötigte um ein Restaurant ihres Vertrauens zu finden. Letztendlich bezogen wir aber in einen schönen Biergarten Stellung und jeder von uns wurde mit einem tollen Essen versorgt. Ich aß eine Bratwurst und verputze anschliessend noch einen leckeren Apfelstrudel mit Eis. Ich gebe zu, in dem Moment waren mir die Kalorien egal.
Auf dem Heimweg kaufte sich jeder noch ein paar Pfälzer Erdbeeren. Die waren meiner Meinung nach dieses Jahr ausgezeichnet. Am Nachmittag lief dann nicht mehr allzu viel. Die Abreise stand auf dem Programm. *schnief* Gegen sieben Uhr war die Hütte dann wieder leer und ich allein. Es war ein wunderschönes Familienwochenende und freue mich schon auf die weiteren die da kommen werden. Gute Besserung dir Tom auch auf diesem Weg.
Abends besuchte ich dann noch meinen sehr guten Freund im Krankenhaus in Germersheim. Er hatte sich bei einem Zusammenstoß beim Fussball nach dem Aufprall auf Mutter Erde das Handgelenk gebrochen. Gott bin ich froh, dass es bei mir damals nur das Schultergelenk war, welches aus der Pfanne hüpfte. Aber der Spruch von Tom hat sich mir auch schon ins Hirn gebrannt. Wir werden älter und die Knochen morsch.
P.S. Samstags schauten wir uns noch die “Geier” im Wildpark Hambrücken an.
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