ksis blog
bike, cinema, Mac

Gleich vorweg, es handelt sich um einen kurzen Fahrbericht ohne Berge und Hügel, aber mit Feldwegen und einen Sandweg.
Heute war es soweit. Das neue Gefährt wurde Gassi geführt. Einen ersten Bewährungstest für die Toskana hat es bereits bestanden. Auf der Strecke von Heppenheim nach Lampertheim gab es zwar keine Berge bzw. Hügel, aber Feldwege mit Unebenheiten. :) Ich kam dazu vor allem drei Dinge während der Fahrt an dem Rad zu testen, den Sattel, die Schaltung und die Bremsen. Die Remotsattelstütze und Federelemente blieben außen vor.

Die SRAM X9 Schaltung funktioniert wie Butter. Mein erster Eindruck war, sie schaltet noch präziser als die Shimano XT an meinem Carver. Einziger Wermutstropfen ist, dass der vorder Schalthebel nicht mehr in beiden Richtungen bedienbar ist. :(
Die Bremsen Avid 5 wirken auf mich etwas weicher als meine alten Shimano XT. Jedoch bin ich mir auch sehr sicher, dass sie erst noch eingebremst werden müssen.
Nun komme ich noch zum bisher einzigen Manko des Bikes. Der Sattel ist aus meiner Sicht entschieden zu hart. Nach dem 30 km Ausflug taten mir meine beiden Beckenknochen doch erheblich weh. Ob es nun daran lag, dass dieses Jahr erst 2x mit dem Rad unterwegs war und dadurch etwas empfindlich reagierte, oder ob der Sattel wirklich zu hart ist, werde ich nach meinem Toskana Urlaub wissen.

Fazit: Erster Eindruck des Rades ist wirklich sehr gut. Es kommt mir gerade vor wie bei dem Wechsel von meiner alten Kawasaki zu der Triumph TT600. Das Handling des Canyon ist allererste Sahne. Lenkung ist sehr sehr präzise und reagiert direkt. Das liegt auch an dem deutlich breiteren Lenker gegen über meinem alten Lenker an meinem Carver.

Distanz: 31.93 km
Gesamtanstieg: 356 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.96 km/h

Tags:

Nach etwas längerer Zeit gibt es nun hier mal wieder etwas mehr zu berichten. Seit letztem Wochenende bin ich stolzer Besitzer eines neuen MTB. Ja ich weiss, das Alter Carver ist doch erst 2 1/2 Jahre alt. Klar. Aber irgendwie war mir dieses Jahr nach meinen Bikeerfahrungen am Gardasee nach etwas mehr Federweg, einer Remote Sattelstütze und wendigerem Gefährt. Klar und eine SRAM Schaltung wollte ich ich auch schon immer mal fahren.

Die Aktion war immer sehr spontan bei mir. Der Hersteller Canyon mit Sitz in Koblenz ist für machen Biker sicher ein Begriff. Er bietet seine Räder nur im Internet zum Verkauf an. Man kann die Räder aber auch im Showroom in Koblenz direkt anschauen und Probefahren. Letztes habe ich dann auch letzten Samstag getan, mit der Absicht zu testen, ob mir der Rahmen eines AL+ Nerve 7.0 von der Höhe her passt. Leider hatten sie nur das Bike der Serie 6.0 mit der SLX Ausstattung in der Größe S als Ausstellungsstück da. Aber mir genügte es für einen Testausflug auf dem Parkplatz, um herauszufinden: Habenwill.

Wie es der Zufall so wollte, hatten sie genau “mein” Bike auch im Lager da. Somit gab es kein Halten mehr. Die Räder werden komplett in Deutschland zusammengebaut. Das war mit einer der Gründe, warum ich mich für diesen Hersteller entschieden habe. Der Rahmen selbst wird von Canyon konzipiert. Die anderen Komponenten wie Gabel, Schaltung etc., werden von Zulieferern produziert. Und ja, endgültig zusammengebaut habe ich es ja am Ende (siehe Bilder).

Ich fühlte mich nach ca. 1 1/2 h auch wirklich gut beraten. Der Berater teilte mir mit, dass ein Umbau, wie z.B. Austausch der Bremsen vom eigenen alten Rad, nicht vorgenommen werden kann. Die Beratung im Showroom gefiel mir sehr gut. Schon allein die Tatsache, dass am Ostersamstag über 10 “Verkäufer” anwesend waren, und sich um das Publikum zu kümmerten, zeugte für mich von Kundenfreundlichkeit. Ich habe mich dann noch ein paar neue Pedale von Spank Spike und ein paar neue Schuhe “Five Ten” White Tiger gegönnt. :-)

Nun kurz noch ein paar Infos zum Aufbau des Bikes. Geliefert wird alles in dem unten abgebildeten Karton. Das Bike war wirklich sehr sorgfältig verpackt. “Alles” was man anschliessend noch tun muss sind folgende Sachen:

  1. Räder einbauen (die Steckachsen waren für mich echt eine Herausforderung
  2. Montage des Lenkers
  3. Montage eines Brems-, Schalt- und Remote Hebels
  4. Luftdruck für Gabel und Dämpfer anpassen
  5. Pedale montieren (Pedalschlüssel geht nicht, man braucht mal wieder nen 8er Imbusschlüssel)

Der Punkt 1 war für mich die größte Herausforderung, weil man zunächst den Spanner der SRAM hinten “lösen” muss. Wenn das Rad erst mal drin ist, ein toller Mechanismus. Aber zuvor für mich als Montagelaie die Hölle auf Erden.

Zum Abschluss nun noch ein paar Bilder. Fahrberichte folgen. Auf Grund der derzeitigen Wetterlage gab es noch keinen Ausflug in die Berge. Aber in die Toskana werde ich es definitiv mitnehmen.

Lieferkarton

Lieferkarton

Inhalt

Inhalt

Schalthebelmontage

Schalthebelmontage

Handbuch

Handbuch

Hinterrad

Hinterrad

Voderrad

Voderrad

Rahmen mit Verpackung

Rahmen mit Verpackung

Steckachse

Steckachse

Schalthebel

Schalthebel

Ohne Verpackung

Ohne Verpackung

Steckachse

Steckachse

Schalthebelmontage

Schalthebelmontage

Hinterrad eingebaut

Hinterrad eingebaut

:-)

:-)

Fahren will!

Fahren will!


Tags:

Nach über zweieinhalb Monaten MTB-Abstinenz war es heute mal wieder soweit. Es war zwar nicht gerade warm. Aber die Sonne schien so unwiderstehlich, dass man einfach nicht anders konnte als raus zu gehen. Also hiess es, Rad schnappen, ab in die Pfalz und den Kalmit erklimmen. Und wenn man schon mal dort ist, kann man ja auch gleich noch leckeren Wein in St. Martin mitnehmen. ;-)

Der Anstieg war mehr als nur entspannt. Ich war selbst erstaunt wie leicht es mir viel da hoch zu fahren. Was mir mehr Gedanken machte, war der viele Schnee rings um die Straße herum. Ich sagte mir: Da soll ich nachher runter fahren? Boah. Dann doch lieber die Straße, oder? Schliesslich hatte ich ja auch die Protektoren daheim gelassen. Kann ja niemand wissen, dass dort noch Schnee lag. Grml.

Oben angekommen, hiess es erst mal die Sonne geniessen, bissl was futtern und mental auf die Abfahrt vorbereiten. Wie hiess, der Spruch gleich? Mann oder Memmen? Memmen, aber beinhart. Also ab auf die Schneepiste und ab ging es. Was soll ich sagen: Genial. Ich hatte endlos viel Spass und das Rad ist nicht einmal ausgebrochen. Ganz im Gegenteil. Einige Passagen waren so matschig, dass ich Gas geben musst, um nicht absetzen zu müssen. Nasse Füße finde ich nämlich doof. Das Ganze hat mir t

ierisch Appetit auf mehr gemacht. Aber nun taut es ja…aber was solls. Hauptsache Sonne!

Fazit: Wunderschöner Ausflug, der mich auf die Toskana dieses Jahr mordsmäßig freuen läßt.

2013-03-16_12-40-26Mein erster Schneetrail.2013-03-16_12-21-13

 

2013-03-16_11-57-372013-03-16_11-57-30Schnee auf dem Kalmit.

 

 

Distanz: 16.46 km
Gesamtanstieg: 580 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.10 km/h

Tags:

Noch ein Nachtrag zu meinem MTB Tätigkeiten 2012. Ich nahm wie schon 2011 noch mal an der CTF Wissembourg teil. Ich kann jedem MTB Fahrer dieses Erlebnis nur wärmstens ans Herz legen.

Ich musste schon morgens 7:00 raus, um rechtzeitig dort zu sein (1 h Fahrt). Demensprechend kalt war es dann auch (5 °C). So kamen zum ersten Mal auch meine Beinlinge mit zum Einsatz, welche ich mich eigentlich für die Transalp gekauft hatte.

Alles in allem war die Strecke wieder sehr sehr knackig. An einer Stelle war auch wieder schieben angesagt, weil die Prozentzahl mit über 20% sowie der Untergrund es nicht mehr ermöglichten zu fahren. Wie immer wurde man unterwegs hervorragend versorgt. Ich habe auch dieses Mal die mittlere Strecke gewählt und mir sogar die Urkunde abgeholt.

2012-09-30_08-57-46 2012-09-30_09-14-04 2012-09-30_11-00-44 2012-09-30_11-01-05 2012-09-30_12-07-56

 

Distanz: 39.06 km
Gesamtanstieg: 1280 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 20.16 km/h

 

 


Tags: ,

Aufstieg von Torbole hoch zum Mount Varagna. Die Abfahrt runter nach Navene war nicht ganz so ein Alptraum wie die Abfahrt in Brenzone. Dieses Mal muss ich nur ca. 300 Hm von 1200 HM den Berg hinunter schieben. Gelegt hat es mich dennoch einmal. Opfer der Sturzes wurdes dabei die Klingel, was ich leider erst unten bemerkte. :) Aber der untere Teil der Abfahrt war wirklich genial. Dort konnte man gut driften und es war auch nicht mehr so steil

Insgesamt war die Strecke ein sehr gutes Konditionstraining.

Distanz: 37.68 km
Gesamtanstieg: 1551 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.41 km/h

Tags:

Erster Ausflug am Gardasee. :) Die Strecke ging von Brenzone hoch zum Mount ga Zovello. Die Abfahrt gestaltete sich dann zum Alptraum. Ich musste ca. 800 Hm den Berg mit 30% Steigung hinunter klettern. Also von Belohnung in Form den Berg hinunter zu fahren kann man hier nicht mehr reden. :) Aber auf den Anstieg bin ich stolz. Ca. 800 Hm mit 13% Steigung im Schnitt.

Distanz: 15.56 km
Gesamtanstieg: 1097 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 12.90 km/h

Tags:

Zum zweiten mal war ich in Bad Wildbad biken. Dieses Mal fand ich auch den ZickZack Trail, der vom Sommerberg hinunter nach Bad Wildbad führt. Leider geht dieser etwas dicht an der Downhillstrecke entlang, sodaß ich mich dabei etwas verfahren habe. Der Trail vom Riesenstein hinab war heute für mich eine Herausforderung. Ich glaube von den 20 Spitzkehren bin ich nur 6-7 gefahren. :( Aber es freute mich sehr, dass die 2 km hoch auf den Sommerberg sehr geschmeidig verliefen.

Distanz: 34.1 km
Gesamtanstieg: 1366 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.54 km/h

Tags:

Etappe 5 Obereggen – Auer (Ziel).

Auch wenn diese Etappe die wenigsten Höhenmeter aufweist, war sie doch mit eine der Anspruchvollsten. Das ging schon damit los, dass es früh morgens anfing zu gewittern. Nach einem Anstieg über zweihundert Höhenmeter hoch zur Skipiste musste erst einmal pausiert werden, um nicht komplett durchweicht weiterfahren zu müssen. Nach der ca. einstündigen Pause ging es dann hinab auf einer schlammigen Schotterpiste, um schliesslich mit Schwung über das Lavaze Joch und Jochgrim (2000 m)  zu fahren.

Auf dem Weg hoch zum Jochgrimm fuhren wir noch einen kleinen “bulgarischen” Trail, weil unser Guide Manuela sich etwas im Weg irrte. Aber auch das war super lustig und matschig sahen wir ehe schon alle aus. Der kulinarische Ausflug zur “ISI Hütte” war dann die Belohnung schlechthin für einen etwas kälteren Fahrtag. Die leckere Hüttenpfanne bestehend aus Eier, Speck und Kartoffeln bleibt mir wohl ewig in Erinnerung. Von dort ging es dann nur noch bergab über geniale Trails, welche auf Grund der Nässe eine Herausforderung waren. Ich lernte nun auch, wie man elegant  vorne über den Lenker absteigt. Dank meiner neuen Pedale behinderten mich bei dem “Abgang” keine Klicks. Vorbei und durch eine Menge ehemaliger Eisenbahntunnel landeten kamen wir schliesslich in Auer an. Die Etappe bot vom Wetter her einen Wechsel von 11 °C mit Regen hin zu 30 °C und Sonne am Zielort.

Distanz: 42.54 km
Gesamtanstieg: 838 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.06 km/h

Tags: , , ,

Etappe 4 Arabba – Obereggen.

Gott sei Dank spielte auf dieser Etappe das Wetter mit. Denn wenn die Sonne nicht geschienen hätte, wären wir nicht den legendären Bindelwanderweg gefahren. Ein Wanderweg parallel zum Hang auf ca. 2200 m Höhe. So hatte ich die einmalige Chance die Marmolada, den höchsten Berg der Dolomiten und Gletscher, direkt bewundern zu dürfen. Dieser Trail da oben ist wirklich einzigartig. Ich sende ein dickes Danke an den  lieben Wettergott. Hoch auf das “Porta Vescovo” ging es mit der Seilbahn. Das nur als Info. Gefahren mit dem Rad wurde dieses Stück nicht!

Leider war unsere Gruppe nicht ganz so “trailfit” und wir fuhren am Ende nur eine Schotterpiste vom Bergrücken hinab ins Tal und nicht wie die individuelle Gruppe einen super verblockten Trail. :(

Im Tal ging es noch eine Weile auf einem Radweg  entlang bis zu dem super Restaurant “Malga Roncac “. Um es zu erreichen musste aber erst noch ein kleiner Anstieg genommen werden. Dort gab es dann leckeren Kaiserschmarn mit Latte Macchiato.

Nach der Stärkung ging es weiter steil bergauf in Richtung Obereggen. Das Zielhotel “Piccolo” war so toll, dass ich es mir gleich mal für einen Skiurlaub vorgemerkt habe. Deren Fünfgänge Menü mit zwei Vorspeisen war so lecker, dass ich hinterher dachte, so kommt man morgens doch net gestärkt den Berg hoch…mit 3 kg mehr im Bauch. :)

 

Distanz: 53.39 km
Gesamtanstieg: 2018 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.38 km/h

Tags: , , ,

Etappe 3 Pederü Hütte – Arabba.

Das war mit Abstand die härteste alle fünf Etappen. Gleich zu Beginn musste man von der Pederü Hütte den Anstieg hoch zur Fanesalm bewerkstelligen. Der Schotterweg war aus meiner Sicht gar nicht so steil, wie er von unten aussah. Leider hatte ich zu Beginn vergessen meinen GPS Tracker einzuschalten und die hier abgebildete Strecke ist noch nicht vollständig. Ich reiche das nach, sobald ich von einem anderen Teilnehmer die Daten erhalten habe. Der Anstieg hoch war ca. 200 Hm.

Nach einer kleinen Rast an der Fanesalmhütte ging es weiter hoch auf die Fanesebene, welche eine gigantische Hocheben umgeben von landschaftlich imposanten Bergen darstellt. Der Trail in selbiger dürfte wohl jeden Wanderer und Biker verzaubern. Um jedoch erst einmal von der Alm dort hoch zu gelangen war jedoch nicht so einfach, da alles verblocktwar, und somit für mich nicht fahrbar.  Nachdem wir ausgiebig das Hochplateau genossen haben, begann der “Abstieg” hinunter zur Armetarola. Fahrbar war auch dieserrWeg für uns mal abgesehen von unserem Guide Manuela nicht wirklich (zu steil und zu felsig – da helfen auch die besten Protektoren nicht). Somit gestaltete sich das Ganze als kleiner Wanderabschnitt. Nach einer Stärkung unten im Tal begann der nächste Anstieg hoch zur Pralongia. Leider ging dabei wieder ein Gewitter mit Hagel auf uns herab. Für mich waren einige der Rampen auf dieser Strecke von bis zu 25% Steigung nicht fahrbar, zumal ich durch den ersten Teil der Strecke noch gut ausgepowert war. In Regenklamotten war das auch echt nicht möglich. Also man die Baumgrenze verlies, erstreckte sich vor einem eine wunderschöne Wiesenalm. Der Weg hoch hinauf schlängelte sich optisch gesehen sehr gemütlich hinauf. Am Ende waren es dann doch wieder Anstiege von bis zu 11%. :-(

Auf der Abfahrt von dem zweiten Zweitausender an diesem Tag passierte auch unsere erste Panne. Einer der Mitfahrer hatte sich einen Dorn in den Reifen gefahren. Nachdem geflickt und der Regen abgewartet wurde, fuhren wir hinab zum Hotel Olympia in Arabba. Dort wurden wir Abends ausgiebig mit einem Menü verwöhnt. Zum Abschluss servierte uns eine schnukkelige italienische Kellnerin noch Grappa.

Distanz: 30.99 km
Gesamtanstieg: 1299 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.58 km/h

Tags: , , ,

Powered by Wordpress
Theme © 2005 - 2009 FrederikM.de
BlueMod is a modification of the blueblog_DE Theme by Oliver Wunder