Anscheinend strotze ich derzeit nur so vor Energie.
Ich war gestern schon zum zweiten Mal laufen in diesem Monat. Am Nachmittag buddelte ich zusammen mit Andi die Akazie vor dem Haus aus. Ihr Holz erwies sich als erstaunlich widerstandsfähig. Ich grub die die Wurzeln frei damit Andi ihnen mit der Axt zu Leibe rücken konnte. Innerhalb von einer Stunde lag das gute Stück zu unseren Füßen. Keiner von uns beiden hätte gedacht, den Baum so schnell dem Erdboden gleich zu machen. Zumal die Akazie sich auf Grund von Platzmangel im Erdreich ein gutes Spinnennetz an Wurzeln aufgebaut hatte. Nun klafft ein netter kleiner Krater vor dem Haus, welchen ich heute bei bestem Sonnenschein zuschaufeln werden.
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Sie hat vorgestern ihren Platz in unserem Haus eingenommen. Ich muss gestehen, das Schätzchen sieht schon schnukkelig aus. Bei der Lieferung fiel mir auf, daß sie schon komplett zusammengebaut war. Sprich es mußten nur noch die Türgriffe, Bodenbretter montiert sowie das Wandboard angebohrt werden. Ich würde sagen, die Kosten der Montage hätte ich mir schenken können.
Ich habe mit Entsetzten festgestellt, daß der untere Teil des Fernsehracks meinen AV-Reveiver auf Grund der Einlaßhöhe nicht aufnehmen kann. :’( So blieb mir nur die Möglichkeit ihn auf den rechten Teil der Anbauwand zu verfrachten (siehe Bilder). Das zog noch einen kleinen Kostenaufwand nach sich. Ich brauchte eine Verlängerung meines Koaxialkabels für die Verbindung zum DVD-Player. Gott sei dank hielt sich der Preis in Grenzen. Das 1 m lange Kabel kostete nur 14 € und die Kupplung 5 €.
Die neue Wohnwand fügt sich bestens in unser trautes Heim ein. Sie ist sehr hell und paßt sogar zur Tapetenfarbe. Nun ist das Wohnzimmer noch heller als je zuvor. Am Anfang hatte ich mit dem Aussehen noch so etwas meine Schwierigkeiten. Ich kam mir vor wie im Möbelhaus. Ich schaute meinen LCD-TV mehrfach genau an, um auch ja festzustellen, daß es sich um keine Attrappe handelt. 
Die Maße der Anbauwand (ist das eigentlich ein Begriff aus dem Osten?) sind soweit ok. Sie ist etwas schmaler als die alte. Ich würde sagen ca. 350 cm. Es soll mir Recht sein. Ich habe zwischen Heizkörper und Wand sowieso nur knapp 380 cm Platz.
Die alte Schrankwand ist nun fast entsorgt (siehe Foto). Sie steht zerlegt an der Hauswand und wartet geduldig auf den Sperrmüll. Ich muss sie heute nur noch vor auf den Gehweg fahren. Nur den ganz schmalen Teil ohne einen zweiten Aufsatz habe ich für den Keller aufgeboben. Darin kann man Sachen wie Nägel etc. gut einsortieren.
Ganz nebenbei habe ich mal noch ein Bild von der Terrasse gemacht. Der Krüppel da hinten rechts in der Ecke war mal unser Pflaumenbaum. Ich nehme noch Wetten an bezüglich seiner Erholung im Frühjahr.
So nun zu den Bildern. Ich habe den Preis von 916 Ostmark der alten Wohnwand aus dem noch vorhandenen Schildern errechnet. Wobei das letzte Bild leider nicht mehr den Preis erkennen läßt. Was soll ich sagen. Es war ein gutes Geschäft. Sie war fast genauso teuer wie die Neue. Nur das damals der Preis in Ostmark war. So hab ich bei einem Umtauschkurs von 1:2 wohl Miese gemacht. Schade.





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Der finale Kampf um "Wer wird das Glas mit dem vor monaten angebrochenen Rotkraut wegwerfen?" hat begonnen. Keiner von uns beiden im Haushalt fühlt sich dafür zuständig. Bisher steht es also unentschieden. Beide Bewohner der Cordelstraße, Heike und Kai, ignorieren das Glas weiterhin beharrlich. Wichtig dabei zu erwähnen ist, daß Heike darauf wartet, daß das Rotkraut von alleine wegläuft und sich somit selbst entsorgt. Dem entgegen spricht allerdings, daß sich der Deckel auf dem Glas befindet. Außerdem würde ich dann erwarten, daß das Rotkraut, wenn es schon mal losläuft, das Glas auch mit zum Altglascontainer nimmt. Ich für meinen Teil sehe der Entsorgung entlassen entgegen. Notfalls kann man ja an einem Abend wieder Rotkraut mit Entenbraten servieren. Das Kraut wird zuvor natürlich unter notarlicher Aufsicht mit 250 °C gegart werden.
Wetten werden ab sofort angenommen. Wie es ausgehen wird, werde ich natürlich berichten.
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