Wißt ihr noch damals. Da hat man den Kaffee an der Imbisbude aus Porzellanbechern getrunken. Heute heißt es nur noch “Coffee to go” und co. Jeder Zweite hat dann diesen “umweltfreundlichen” Becher in der Hand, nippt ab und an nervös daran. Auf mich wirkt das nach außen wie, seht her, ich habe keine 5 Minuten, um meinen Kaffee direkt an der Theke zu drinken, denn ich bin wichtig. Ich intepretiere das als ein sehr interessantes Herdentriebsphänomen.
Ein anderes interessantes Phänomen ist das laute öffentliche Telefonieren mit dem Handy. Mir war das noch nie aufgefallen, bis ich einmal einen Artikel in der FAZ zu diesem Thema las. Darin beschrieb der Autor, dass durch das Mobiltelefon ein Teil der Privatsphäre auf der Strecke bleibt. Ich kann nun meine Frau verstehen, dass sie sich am Telefon etwas anders verhält wenn sie mit mir telefoniert, wenn Leute um sie herumstehen, als wenn sie allein irgendwo in einem Zimmer ist. Das Respektieren der Intimsphäre des Menschen gerät manchmal immer mehr in den Hintergrund. Dazu kann ich sogar über ein witziges Beispiel berichten. Ich saß im Zug nach München und hiner mir saß eine Frau, die ca. 20 minuten mit ihrem Mann oder Freund telefoniert, welchen Ikea Tisch sie denn nun kaufen sollten. Während des Gespräches war jedes Wort deutlich zu hören (hurra, ich bin nicht der einzige, der in den Hörer brüllt). Ich hätte mich am liebsten nach dem Gespräch zu ihr herum gedreht und gesagt, egal ob sie eine Flat haben oder nicht, aber in der Zeit haben sie sicher den Tisch gerade vertelefoniert.
Wohlbemerkt es ging um einen Tisch in der Preiskategorie 20 – 50 Euro.
Interessant finde ich auch, dass viele Menschen, mich eingeschlossen, beim Telefonieren hin- und herlaufen. Erklären kann ich mir dieses Verhalten leider nicht. Vielleicht wißt ihr, liebe Leser, ja mehr darüber.
P.S. Irgendwie beschleicht mich das Gefühl meine pendelnde Tätigkeit bringt eine voyeuristische Ader in mir zum Vorschein.
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Ich bin wieder zurück. Nach einer Woche mit Vorträgen von 8:30 – 18:30 und jeweils einer Stunde An- und Abreise bin ich nun wieder zu Hause. Die Veranstaltung "SOA Learning Week" der IBM war sehr informativ für mich. Ich durfte erfahren, wieviel Konzepte hinter SOA wirklich stecken. Mein erster Eindruck besteht allerdings immer noch, er wird sehr schwer sein, den Kunden davon zu überzeugen SOA mit allen Konsequenzen einzuführen.
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SOA Software
Ich habe den ersten Tag der SOA Learning Week "Introduction" hinter mich gebracht. Fürs erste raucht mein Gehrin immer noch. Während der Vorträge war ich in nur am Nachschlagen in der Wikipedia auf meinem Nokia E65. SOA, SOMA, CBM, CBS, SIMM, WSRR, UDDI, WSDL, SOAP, BPEL, WPS, WID, DMS sind nur einige der Abkürzungen, die heute auf mich eintrommelten. Die Folien der Vortragenden waren fast ausschliesslich in englisch, wodurch ich zusätzlich zu SOA auch gleich noch mein Englisch auffrischen konnte.
Ich muss schon sagen, dass das Thema SOA ist durchaus spannend, auch wenn heute der Vortragenden so manche Folien mehrmals zeigten. Es wurde mir nie langweilig. Leider merkt man, dass das Thema immer noch in den Kinderschuhen steckt und viel von der Thematik Theorie ist. Mal sehen, wann wird die ersten richtigen Referenzbeispiele bewundern dürfen.
Der spannendste Vortrag heute war für mich der Vortrag zum Thema "Application Modernisation". Für den Schritt der Anwendungsmodernisierungen in den Unternehmen entwickelt die IBM zusammen mit zwei Kollegen von mir ein Tool, dass mit Hilfe eines XML-Repositorys bestehenden Quellcode analysiert und daraus diverse grafische Ausgaben bereit stellt. Der Sourccode der zu analysierenden Legacy Anwendung kann dafür in diversen "alten" Programmiersprachen wie COBOL vorliegen. Das Tool unterstützt auch das Einlesen von C++ und Java Quellcode. Zusammen mit einer Consulting Methode soll das Tool "Arc" nach seiner Fertigstellung zur Analyse von Altanwendungen dienen, "toten" Quellcode ermitteln und bereits bestehende wichtige Services der Kunden ausfindig machen. Für mich ganz klar ein sehr interessantes Thema. Mal sehen, ob mich mein Manager in diesem Team plazieren kann.
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Zumindest kommt sie an. Auch wenn sie gestern meist zu spät war. Das Chaos gestern war ja seit Wochen schon angekündigt, also hätte man meinen können, das Unternehmen wäre darauf vorbereitet gewesen.
Im Stuttgarter Raum war sie es jedoch nicht. Des nachts waren zwei S-Bahnzüge entgleist und blockierten bis ca. 10:00 den regulären S-Bahnverkehr.
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Alle Jahre wieder beginnt es von neuem, die festlichen Aktivitäten. Man geht mit den Kollegen essen oder mit Freunden auf den Weihnachtsmarkt. Dieses Jahr will sich bei mir leider keine besinnliche Stimmung einstellen. Ich gehe zwar heute mit Freunden auf den Weihnachtsmarkt in Karlsruhe. Aber die Temperaturen verleiten mich gar nicht dazu einen leckeren Glühwein zu trinken.
Am Dienstag gehe ich mit zwei Kollegen und dem Chef meines Kunden sowie meinem Vertriebler in Herxheim im Hotel Krone sehr nobel essen. Eigentlich ist so etwas gar nicht mein Fall, aber es wird sicherlich sehr lustig werden, da zwei Kollegen mitgehen und es dadurch nicht ganz so förmlich vonstatten geht. Außerdem lerne ich abseits von Pommes und anderen Fast Food Mahlzeiten auch eine andere Etikette des Essens kennen.
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