Wieder geht ein sehr ereignisreiches Wochenende zu Ende. Das neue Schlafzimmer wurde endlich eingeweiht. An das Treppensteigen werde ich mich noch gewöhnen müssen. Mir gefällt es sehr direkt unter dem Dachfenster mit einem herrlichen Sternenhimmel einzuschlafen. Für die Ausstattung habe ich mir noch einen kleinen Teppich, ein Bettschränkchen und eine Reispapierstehllampe (was für ein Wort) gekauft.
Mit dem Motorrad war ich dieses Wochenende auch mal wieder unterwegs. Ziel war der Kraichgau. Insgesamt spulte ich zwar nur 70 km ab, aber meine Entscheidung es nun doch zu verkaufen dürfte wohl getroffen sein. Irgendwie ist die Luft raus. Es macht mir nicht mehr soviel Spass wie früher. Außerdem nervt mich die Rangiererei mit dem Motorrad hier daheim. Früher war es einfach besser. Garage auf, Motorrad rein. Aber eins ist klar. Ich muss mit der Maschine auf jeden Fall noch im April zum TÜV. Egal was mit ihr passieren wird.
Heute ging es wieder mit dem Rad raus in die “Natur”. Gleich im Anschluss nach der Wahl, fuhr ich eine kleine Runde mit dem Trekkingrad durch das Flachland. Auf Berge hatte ich heute keine Lust. Insgesamt eine recht angenehme Tour. Es waren zwar nur 45 km, aber ich bin auch recht spät losgefahren.
Tja und dann noch unser Wahlergebnis in BaWü. Ich bin überwältigt. Mal sehen, was Rot-grün draus machen wird. Mich freut es, dass der noch amtierende Ministerpräsident gehen muss. Allzu arrogant hat er mit seinem Verhalten auf die Bürger dieses Landes gewirkt. So etwas wird von uns Bürgen Gott sei dank noch bestraft. Ich sage Adieu Herr Mappus. Selber schuld.
Tags: fahrrad
Würdest du auch ins “Kasino” gehen, wenn dein Kontostand sich dem Nullpunkt nähert? Ein paar Städte und Gemeinden scheinen das getan zu haben. Zumindes wird das von der Tagesschau behauptet.
Tags: Bank
Nachdem ich eben mein Netzteil der Fritzbox geschrottet habe, bin ich vorerst ohne Festnetztelefon. Mein Retter Markus sendet mir die kommende Woche aber ein neues Ersatznetzteil. Tausend Dank.
Das alte Netzteil meiner FB fing plötzlich an sehr laut zu fiepen. Dies lies sich nur mit Gewalt beseitigen. Der Nachteil der Aktion war, dass sie nun auch keinen Strom mehr liefern wollte.
Tags: AVM,
Fritzbox
Ich mag mein Haus. Das dürfte inzwischen jeder Leser hier wissen. Heute morgen erfreute ich mich wieder sehr an meinem schön hellen Wohnzimmer. Also ich so auf der Couch saß und genüsslich meinen Kaffee schlürfte, bemerkte ich eine Amsel in meinem Garten, welche gerade dabei in einem von mir vergessenen Teller unter der Hecke ein Bad zu nehmen. Ich meine mich noch daran zu erinnern, als mir irgendwer sagte, den Teller könnte man doch mal entsorgen. Natürlich hätte ich es machen können, sieht ja auch nicht besonders toll aus. Aber wenn ich durch so etwas, solch einen wunderschönen Moment zu Gesicht bekommen kann, lasse ich meinen Garten durchaus gerne etwas unordentlich aussehen.
Tags: garten,
Vogel
Dieser kleine Schelm. Glaubt er doch allen Ernstes mit solchen Handlungen Wähler zu gewinnen. Hü und hott heißt sein Spielchen. Und der kleine Silberblick Gönner dürfte wohl endlich auch von dannen schleichen. Ich mache drei Kreuze, wenn dieses Landesregierung aus dem Land getrieben wird. Diese Mannschaft repräsentiert aus meiner Sicht schon lange nicht mehr die Politik der Bürger, die sie gewählt haben. Zu sehr sprechen deren Lobbyentscheidungen anstatt sich für Umwelt und Menschen einzusetzen. Klar geht es uns in BaWü recht gut, aber dennoch muss man nicht Entscheidungen treffen, die so gut wie kaum ein Bürger nachvollziehen kann und deren Argumente noch inakzeptabler sind.
Ich freue mich auf dem 27.03.2011. Dort wird hoffentlich deren Abgang verkündet.
Heut ging es wieder mit dem Rad in die Pfalz. Die Strecke war für meinen Geschmack schon fast zu schwer. Ich habe zwei Mal das Rad bergauf wie bergab schieben müssen. Einmal war der Weg zu Ende und ich musste 50 m auf einen tiefer gelegenen Weg querfeldein wandern. Ein anderes Mal zog ich es vor bei einer sehr steilen und schmalen Stelle abzusteigen anstatt eine Rolle vorwärts zu genießen.
Entlohnt für die Mühen auf der Tour wurde ich mit einem herrlichen Ausblick von einem hoch gelegen Felsen über einer Straße. Dort genoss ich etwas die Sonne. Mit 16 °C war es heute auch schon gut warm.
Erstes Fazit nach der Tour: Ich brauche einen Fahrradrucksack, um mehr Getränke mitnehmen zu können. Ich hatte deutlich zu wenig Wasser dabei.
Tags: MTB
Langsam aber sicher habe ich die am nahest gelegenen Gebiete für Moutainbikefahren erforscht. Ich war in der Pfalz unterwegs, in der Nähe von Untergrombach und Obergrombach, bei Ettlingen und nun auch noch in Heidelberg auf dem Königsstuhl.
Von unten also von Heidelberg hinauf gesehen, dachte ich mir nur, das wird ein harter Kampf. Der erste ausgewiesene Weg nach oben wurde mit 9% Steigung ausgewiesen. Folglich schaute ich mich schnell nach einem weiteren Weg hinauf um. Diesen fand ich auch recht schnell. Am Anfang musste ich noch mal absteigen, weil es doch etwas zu steil wurde, aber danach ging es gemütlich mit 6-10 km/h den Ber hinauf. Der Ort selbst scheint eine Art Downhillmekka zu sein. Für diese Jahreszeit sah ich erstaunlich viele MTBler ihre Gefährte den Berg hinaufschieben bzw. -fahren. Oben angekommen konnte ich ein paar Paraglidern beim Starten zuschauen. Einem gelang es leider nicht sehr gut. Sein Schirm verhedderte sich in ein paar Sträuchern neben der Startstrecke. Anschliessend begab ich mich auf die Suche nach einem für mich fahrbaren Weg nach unten. Auf der Straße wollte ich nicht nach unten düsen, aber eine Hardcore-Downhillstrecke mit meiner lädierten Schulter und Daumen anzugehen wäre auch nicht die ideale Wahl gewesen. Leider gibt es außer recht steilen Strecken durch den Wald kaum eine andere Möglichkeit durch den selbigen bergab zu fahren. Somit blieb mir keine Wahl mich auf einen für meine Verhältnisse doch recht steilen Weg hinab zu begeben. Schon nach kurzer Zeit merkte ich, wie sehr dieser Sport meine Oberarme malträtiert. Auf der Strecke begegneten mir doch tatsächlich ein paar Downhillfahrer, welche schiebend ihr Rad den schmalen Weg bergauf bewegten. Respekt. Das würde mir nicht mal im Traum einfallen. Da nehme ich doch lieber den längeren aber halb so steil verlaufenden Weg nach oben.
Ob mich dieses Gebiert noch mal sehen wird, bezweifle ich vorerst. Im Sommer dürfte dort die Hölle los sein. Und um sich dort unter den Profis auszuprobieren dürfte ich wohl nur im Weg sein.

Tags: MTB