Meine für meine Verhältnisse erste schwerere MTB Tour fand heute am Wattkopf bei Ettlingen statt. Zuerst wollte ich bei dem Wetter gar nicht aus dem Bett kriechen. Aber inzwischen habe ich es gelernt mich zu motivieren. Auch wenn die Temperaturen von 7 °C nicht wirklich zum biken einluden. Nach einem guten Frühstück ging es dann mit dem Auto und dem Rad im Kofferraum über die Autobahn nach Ettlingen. An der B3 parkte ich dann das Auto und los ging es. Gefunden habe ich dir Tour auf der sehr schönen Seite von gps-tour.info. Ich lud mir die Strecke mittels der App “Trails” auf mein EiFön um unterwegs ab und an nachzuschauen, ob ich noch auf Kurs bin.
Die Tour war zwar nur 13 kam lang, hatte es aber aus meiner Sicht ganz schön in sich. Schon am ersten Anstieg schnaufte ich wie eine Dampflok. Im Gelände Anstiege zu bewältigen ist dann doch schon etwas anderes als auf Asphalt mit dem Trekkingrad. Ich bin sehr erstaunt, wo man mit so einem MTB überall hochfahren kann. Sehr geil. Die Strecke kreuzte den sogenannten “Strommasten Downhill” Weg. Auf den Bildern kann man mit viel Phantasie erahnen wie steil der Downhillpfad ist. Also dort werde wohl niemals runter fahren. Die Rolle vorwärts wäre da vorprogrammiert. Dafür gibt es auf dem Berg ja noch viele schöne andere Wege. Auch hinter Ettlingen geht es in Richtung Schwarzwald schön bergig zu. Also ideal um die Strecke im kommenden Frühjahr oder Sommer zu erweitern. Eine kleine steile Strecke bergab habe ich mich dann doch mal getraut zu fahren. Dabei merkte ich dann schon, dass ich durchaus noch Fahrverbesserungsbedarf habe, war ja auch völlig normal ist. Es macht sehr viel Spass und ich freue mich schon darauf meine Fahrkünste weiter zu verbessern. Es war heute schon sehr frisch. Das merkte ich vor allem bei den Abfahren. Da weht der Fahrtwind einem besonders bissig ins Gesicht. Sehr schön fand ich heute ettliche Biker zu treffen. Also selbst bei so einem Wetter herrscht doch etwas Betrieb am “Berg”.
Nun freue ich mich auf ein schönes warmes Bad und anschliessend geniesse ich den heißen Tee und mein neues Buch “Der Übergang“. Ich bin gespannt, ob es mich auch so fesseln wird wie “Meteor”, “Rumo”, “Stadt der träumenden Bücher” oder “Herr der Ringe”

Öfter mal etwas neues sagte ich mir. Ein Ex-Arbeitskollege meines Freundes Jochen, Armin, las mein Blog und merkte von meiner Brettspiele- bzw. Kartenspieleleidenschaft. Er schrieb mir damals einen Kommentar in mein Blog, in dem er mich einlud auch mal zu seinen von ihm und seiner Frau veranstalteten Abenden zu kommen. Daraufhin schrieb ich ihn mal an, und siehe da, gestern Abend war es dann soweit. Ich fuhr nach Ettlingen und erlebte einen sehr schönen Spieleabend wie lange nicht mehr. Ich lernte sehr viele neue nette Menschen kennen und habe wie immer viel gelacht. Ich fühlte mich im Kreise von Armins Freunden sofort sehr wohl.
Was wurde an dem Abend gespielt? Für mich gab es an den Abend nur zwei Spiele, was auch, wenn ich länger darüber nachdenke auch vollkommen normal ist, denn in 4 h kann man halt nicht all zu viel spielen. Zuerst spielte ich in einer Gruppe bestehend aus fünf Leuten “Phase 10″. Das Spiel kenne ich ja noch sehr gut von meinen Flitterwochen. Dort spiele ich das bis zum Abwinken. Damals hatten wir halt kein anderen Spiel dabei. Ich finde es bis heute noch sehr gut. Aus meiner Sicht hat es leider nur ein Nachteil. Es kann unter Umständen durchaus sehr lange gehen. In der Zeit wo meine Gruppe bis Phase 9 kam, spielte die andere Gruppe das Spiel “Bang” zweimal durch. Von “Bang” bekam ich von Armin ab und an ein paar kleine Erläuterungen, welche mich auf das Spiel neugierig werden lies. Es klingt wie so jedes Spiel an Anfang immer alles sehr kompliziert. Hat man aber erst mal die Regeln verinnerlicht, geht alles schneller von der Hand und es macht immer mehr Spass. Mir geht es zumindest immer erst so. Anfangs fühle ich mich immer etwas unsicher solange ich nicht alle Regeln verstanden habe. Man könnte ja etwas falsch machen. Hehe. Aber wie heißt es bekanntlich, aus Fehlern lernt man. So sicherlich auch Matthias, der sein(e) “Geliebten” im Spiel “Werwölfe” zuerst mal eben geschwind umbrachte.
Wo ich auch gleich beim Thema des zweiten Spieles bin. Das Spiel “Werwölfe” kenne ich vom hören und sagen aus meiner anderen Spielegruppe. Dort sind die Leute sehr geteilter Meinung über dieses Spiel. Aus dem Grund habe ich das Spiel bisher dort noch nicht kennenlernen dürfen. In der gestrigen Runde durfte ich dann nun mal erleben. Was soll ich schreiben, es war genial. Armin mimt einen wundervollen Spielleiter. Witzig und sicher zugleich und dadurch wie er sagt nicht permanent ein Werwolf.
In den drei Spielerunden hatte ich gleich mehrere Erfahrungen sammeln dürfen. In Runde 1 wurde ich sofort von der Gruppe hingerichtet. Warum eigentlich? Nur weil ich nix gesagt habe? Ok, notiert, als taubstummer Dorfbewohner kommt man wohl nicht weit. In Runde 2 lief es dann schon besser. Also “verliebter” Werwolf gelang es mir sogar zu gewinnen, auch wenn es mir schwer viel den anderen Werwolf mit hinzurichten. Hinterher erfuhr ich auch noch, dass meine “Geliebte” auch noch das “blinzelnde Kind” war. Verständlich, dass sich Angela als zweiter Werwolf so dagegen gewehrt hatte, jemand anderes hinzurichten.
In Runde drei gewannen dann auch mal die Dorfbewohner. Das Spiel macht wirklich einen Heidenspass. Ich freue mich schon sehr auf die kommenden Runden. Gefallen hat mir auch noch die Dimmung des Lichtes in Form von Kerzen. Das passte sehr schön zur Stimmung des Spieles.
Ich bedanke mich bei Armin und seiner Frau für die tolle Bewirtung. Ich kann mir durchaus vorstellen im Sommer so etwas auch bei mir mal zu veranstalten. Einzig allein am Stühlemangel könnte es noch scheitern. Aber das bekomme ich bis 2011 sicherlich noch organisiert.
Den Abend lies ich dann bei einem Dartspiel mit meinen neues Flights im Colonial ausklingen.
Auf diesem Spieleabend waren wir dieses Mal nur zu neunt, so dass uns in Sachen Spieleauswahl war dadurch sehr beschränkt, zumindest für den Fall, wenn alle zusammen spielen wollten. Also aufteilen der Leute in zwei Gruppen war nicht angesagt. So blieben nur noch “Set“, “6 nimmt” und “Super six” zur Auswahl. Mit “Super six” habe ich mal wieder ein neues Spiel kennengelernt. Ich finde es sehr kurzweilig. Die Verpackung ist winzig, also ideal für jede Reise. Das Spiel “Set” sagt mir bis heute noch nicht wirklich zu. Irgendwie bekomme ich da immer ein Knoten im Hirn. Aber soll ja förderlich für die grauen Zellen sein. Aus dem Grund habe ich es mir auch gekauft. “6 nimmt” oder auch bekannt unter dem Namen “Hornochsen” kenne ich nun auch schon seit Jahren. Es macht zwar Spass, aber auf die Dauer hätte ich dann doch lieber mal etwas Neues an Spielen kennengelernt. Letzteres durfte ich dann auch auf dem Spieleabend Nr. 2 in Ettlingen dieses Wochenende erleben.
Ganz nebenbei viel mir doch ernsthaft heute die Werbung auf Kanal Nr. 1 auf. Anscheinend hat die ARD ganz klar ihre Zielgruppe für diese Uhrzeit ausgemacht. Menschen mit:
- Blasenschwäche
- Husten
- Vergesslichkeit
- Verstopfung
- …
Alle Werbespots für Medikamente liefen, das ist kein Witz, hintereinander insgesamt 5 Minuten lang. Dafür zahlt man also GEZ. Wie gut ich es da finde, keines dieser Wehwechen zu besitzen.
Ein weiterer Schritt in Sachen neues Schlafzimmer ist angegangen. Ich versuchte die lachsfarbene Wand mit braun zu überstreichen. Erster Versuch führte zu einer interessanten Farbgebung.
Ich vermute mal, ich darf da noch mindestens 2x ran, bis die neue Farbe die alte überdecken wird.
Donnerstag geht’s dann weiter mit Laminat legen. Der Fensterbauer läßt weiter auf sich warten. Ich kann es kaum noch erwarten endlich unterm Dach zu schlafen.
Am Wochenende war ich zusammen mit Freunden bei Dieter Nuhr in St. Leon Rot. Ich sah ihn nicht das erste Mal live. Bereits vor 5 oder sechs Jahre trat er schon mal im Harres auf und wir hatten Karten. Damals lernte ich sogar einen sehr netten Freund kennen, der mich bis heute begleitet. Viele meiner Freunde kennen ihn anstatt beim richtigen Namen als Dorotheee. 
Zurück zum Thema, Dieter. Das Programm empfand ich wieder als sehr gut ausgewogen. Es was thematisch alles dabei. Politik, Beziehung bis hin zur Situationskomik. Letzteres mag ich bei Dieter Nuhr am liebsten. Er schafft es ganz banale Dinge so herrlich in die Breite zu ziehen, dass man schon gar nichts mehr anderes machen kann als nur zu lachen. In Erinnerung geblieben ist mir der “Selbstmordattentäter” in der Fleischerei und das Autobahnrastattklo als Wellnessoase.
Sein Programm ging knapp zwei Stunden. Die kleine Pause von 20 Minuten nicht mitgerechnet. Genau richtig wie ich finde, um seinen Kiefer nicht zu überfordern. Wer wollte konnte sich hinterher natürlich ein Autogramm geben lassen.
Anschliessen waren wir noch zusammen im Cafe Windsor etwas trinken. Debattiert haben wir angefangen von Politik bis hin zu Elektroautos und S21.
Mein Fazit lautet, ein schöner Abend im Kreise meiner Freunde.
Ich habe heute erfolgreich meine ersten zwei kleinen Singletrails abgefahren. Was soll ich schreiben. Es macht deutlich mehr Spass als ich mir je erträumt hätte. Ich gebe zu, ich habe Blut geleckt. Es waren zwar nicht allzu viele Strecken durch den Wald dabei. Aber bei der Fahrt zwischen Östringen und Bad Schönborn (Kilometer 22 – 15) kam ich wirklich in den Genuss dazu wie es sein muss, wenn man erst mal wirklich richtig mit seinem MTB unterwegs ist. Zuvor fuhr ich noch ein Teil des Malschenberg in einem Waldstück hinunter (KM 17 – 18). Bereits dort hoffte ich, mehr von diesen Strecken entdecken zu können.
Das Wetter war mir heute sehr wohlgesonnen. Sonne im wahrsten Sinne des Wortes und 18 Grad. Was will man mehr. Demnächst geht es dann sicher mal in Richtung Östringen und Untergrombach. Ich kann es kaum noch erwarten.
An alle die sich Sorgen machen. Ich fahre langsam, mach keinen Unsinn unterwegs und bringe meine Knochen immer wieder heil mit nach Hause. Versprochen.
Ich habe heute nach einem workarround gesucht, um meine Bilder im Finder möglichst schnell verkleinern zu können. Dabei erinnerte ich mich an meine Variante des workflows unter Leopard (MacOS 10.5). Leider ging waren meine workflows im Kontextmenu nach dem Update auf snow leopard verschwunden. Heute habe ich sie dann mal wieder vermisst und siehe da, ich stiess bei meiner Recherche auf die Webseite von Steve Reynolds. In dem von mir verlinkten Beitrag erklärt er das Einrichten von Services/Diensten unter 10.6. als Kontext Menu im Finder. Nun kann ich endlich wieder schnell meine Bilder verkleinern und hier hochladen.
Soeben auch geschehen mit den beiden Bildern hier, die mal eben schnell auf der Terrasse geschossen habe. Sie sind wie immer unbearbeitet.

Also wettertechnich gesehen merkt man schon, dass die Jahreszeit Einzug gehalten hat. Es hat fast das gesamte Wochenende lang nur geregnet. Heute erwischte ich wenigstens ein kleines Zeitfenster für meinen ersten Ausflug mit dem neuen MTB. Es fährt sich schon genial. Auf Feldwegen bekommt man die Unebenheiten gar nicht mehr mit. Daran kann ich mich schnell gewöhnen. Ich sah hinterher aus wie eine Sau. Jede kleine Pfütze kam einer Dusche gleich. Überall klebten Schlamm und die Kleidung war nass. Es hätte etwas wärmer sein können, dann hätte es mir noch mehr Spass bereitet. Ich freue mich schon auf die ersten Frühjahrausausflüge auf einem Singletrail. Noch traue ich mir allerdings auf dem Rad nicht allzu viel zu. Ich habe noch zuviel Angst. Das kann auch an meinem letzten Sturz liegen.
Vor dem Radfahren spulte ich wieder meinen Kilometer im Schwimmbecken ab. Dieses Mal waren es sogar 1,1 KM. Das Wochenende habe ich mal wieder viel für mich und meinen Körper getan. Der sportliche Ausgleich tat mir sehr gut.
Abgerundet wurde der Tag dann noch mit einem Besuch im Kino. Der Film “Stichtag” erinnerte mich stark an “Hangover”. Mehr dazu dann in einem anderen Artikel.
Fazit: Handwerkliches Wochenende gepaart mit Sport und Kino.
Wieder ist ein kleiner Teil des Umbaus im DG meines Hause geschafft. Ich habe das Laminat auf dem Flur verlegt. Morgen werde ich weiter das große Zimmer, mein zukünftiges Schlafzimmer, streichen. Ich hoffe in der kommenden Woche den Fensterwechsel über die Bühne zu bringen. Danach steht der restlichen Verlegung des Fussbodens nichts mehr im Wege. Wenn alles klappt, werde ich noch dieses Jahr das Zimmer einweihen.
Seltsam finde ich nur, dass handwerkliche Arbeiten so anstrengend sind.
Oder ich bin die letzten Woche keine körperliche Arbeit mehr gewöhnt. Ja ja, die Schreibtischtäter mal wieder. Nun genieße ich meinen Feierabend und werde noch etwas Dart spielen gehen. Leider hat sich für andere Dinge diesen Abend nichts ergeben.