ksis blog
bike, cinema, Mac
Jan
16.

Sodele. Im Hause Beyer wurde soeben der Weihnachtsbaum demontiert. Hat von Euch da draußen in der weiten Welt Erfahrungen mit der Aktion Knut sammeln können? Muss ich da meinen Baum einfach irgendwo abladen? Die Aktion der Pfadfinder (die holen die Bäume auch ab) verpaßte ich ja leider. Ich suche nun nach einer Möglichkeit den Baum kostenneutral zu entsorgen.


Heise.de berichtete gestern über den Erfolg der iPhone Apps des Axel-Springer-Verlages. Ich hoffe sehr, daß die Mehrheit der 100.000 Käufe auf das Konto der App “Die Welt” gehen und nicht auf die von der “Bild” App. Wenn dem so wäre, müßte ich mir schwer überlegen, das Gerät doch noch zuzulegen. Ich will ja statistisch gesehen nicht zu den Lesern dieses Müllblattes gehören.


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Man mag es kaum glauben, der kleine Kai hat es geschafft. Er kann nun Skifahren, oder anders, ich schaffte es unverletzt den Berg (3200 m) herunterzufahren. Auf Skier versteht sich. Tja, und was soll ich schreiben. Es war gigantisch. Ich ahnte schon vorher, daß es mich süchtig machen würde. Nun habe ich den Salat. Ich werde wohl nicht umhin kommen mir noch noch ein paar weitere Ausrüstungsgegenstände zu besorgen. Wie schön es war kann man auch in dem Album meiner Bildergalerie ansehen.

Am ersten Tag, den Sonntag reisten Anna und ich in Saas Grund an und machten gleich Nägel mit Köpfen. Wir liehen uns Skiequipment für vier Tage aus und buchten auch noch einen Skikurs für die kommenden vier Tage. Es gab von da an kein zurück mehr. Am Abend sagte ich noch: “Hey morgen fahren wir hoch, lernen etwas und abens üben wie hier unten auf dem Babyhügel”. Es kam aber ganz anders.
Bereits am ersten Abend wurden wir im Hotel von den Kindern der KAB-Familien gut beschäftigt. Wir spielten mit ihnen Tabu und hatten viel Spass dabei. Es war wirklich einige knuffige Kidies dabei. Wir hätten am liebsten welche mit heim genommen. :-)

Montag morgen holten wir unsere Ski, Stöcke und Helm im Verleihladen ab und marschierten gehandicapt durch die “Bärenfallen” (Annas Bezeichnung für die Skischuhe) an den Füßen im ortsüblichen Laufstil zur Seilbahnstation.
Oben angekommen, fegte uns erst einmal ein gehöriger Wind ins Gesicht und wir realisierten plötzlich, daß die Lufttemperatur nur bei -15 °C lag. Ich stand ja noch nie zuvor auf Abfahrtski, somit war klar, ich würde in der Klasse 1 anfangen. Unser Skilehrer hieß Peter und er war sehr lustig. Er liebte es mit witzigen Sprüchen auf die Fragen der Teilnehmer zu reagieren. Wir lernten zuerst den Zauberteppich (ein Gummilaufband auf das man sich stellen konnte, um den Berg hoch zu fahren) kennen. Wir übten das langsame Herunterfahren im V-Schritt. So bekamen wir allmählich mehr Gefühl für die Ski.
Das Highlight am ersten Tag war das Fahren mit dem Tellerlift. Ich gestehe, es fiel mir sehr leicht. Ich hatte auch keine Probleme die blaue Piste herunter zu fahren. Es dauerte auch nicht mehr lange und ich fuhr schon im Parallelschwung. Vor der Kurve etwas aufrichten, in der Kurve etwas ankanten und Druck auf den Außenski und danach wieder ab in die Hocke. Der Druck auf die Ski muss immer vorne über die Schienbeine erfolgen. Fertig ist die Technik. Soweit die Theorie. Meine Theorie besagte auch, Schuhe schön fest binden, damit der Fuss schön steif ist. Die Quittung bekam ich dann am Abend. Ich bekam höllische Brandblasen an der Innenseite der Unterbeine. Lang leben die Blasenflaster. Ohne sie hätte ich die kommenden Tage nicht überlebt.

Am Tag 2 wechselte ich gleich zweimal die Gruppe. Anna blieb noch in der Anfängergruppe. Leider entpuppte sich die Klasse drei als nicht gerade fortschrittlich. Der Lehrer war auch nicht gerade der Gesprächigste. Wir fuhren gerade zweimal einen kleinen steilen Hang von ca. 100 m hinunter. Ansonsten blieben wir weiter auf der blauen Piste. Grummel. Nachmittags erfuhr ich dann von einer anderen Kursteilnehmerin aus der Klasse vier, daß ich mit meinem Fahrstil auch in ihrer Klasse fahren könnte. Die Gruppe war bereits auf die Zwischenstation abgefahren und auch mit der Gonde ganz oben auf 3200 m. Gefrustet fuhr ich dann bereits an dem Tag allein ins Tal hinunter. Ein Fehler gestehe ich hier: Im ganz unteren Teil gab es ein sehr steiles Stück, wo Teile der Strecke nur noch aus Eis bestanden. Also richtig blaues Eis. Ich bin fast auf allen Vieren da hinunter gefahren und hatte dabei Blut und Wasser geschwitzt.
Aber ich kam runter und war stolz wie Nachbars Lumpi.

Die Folgen und der Frust vom zweiten Tag über meine Gruppe lies mich dazu bewegen in die Klasse 4 zu wechseln. Das war auch dringend nötig. Ohne hier eingebildet zu klingen. Aber selbst in der Gruppe gab es nur drei Leute, die so “gut” fuhren wie ich. Sprich, sie trauten sich in etwas so viel zu wie ich. Am Fahrstil selbst kann man ja immer feilen. Der Wechsel hatte sich definitiv gelohnt, weil ich in der Gruppe deutlich mehr lernte und endlich auch die großen Strecken fahren durfte.
An dem Tag bin 4x von ganz oben herunter gefahren. Anschliessend fuhr ich auch noch mit ein paar Leuten von den Familien der KAB hinunter ins Tal. Dabei lernte ich auch die Abkürzung kennen, um die wunderschönen blauen Eisflächen zu umfahren. Ich war zum ersten Mal aber auch richtig erschöpft und habe auch gemerkt, daß Skifahren sehr anstrengend ist.

Am vierten und letzten Tag des Grundkurses feilte ich an meiner Technik und löcherte den Skilehrer Daniel nochmal richtig mit meinen Fragen. In den besonders steilen Abschnitten lernte ich auch das schnelle Umsetzen.

Am fünften Tag haben wir uns Zermatt und Saas Fee angeschaut. In Saas Fee kann man auf jeden Fall noch mehr Pistenspass erleben.

Fazit: Skifahren macht unwahrscheinlich viel Spass (wer hätte es gedacht). Es ist aber auch sehr anstrengend. Ich habe in den 5 Tagen 3 Kilo abgenommen. Beim nächsten Mal weiß ich nun auch, daß ich meine Schuhe nicht so eng schnallen darf und dass sie auch gut passen müssen. An den Knöcheln rieben jedoch auch die am dritten Tag gewechselten neuen Schuhe.
Ich will dieses Jahr auf jeden Fall nochmal fahren. Aber immer mit der Ruhe. Nicht übermütig werden und auch nichts überstürzen.
Warum muss ich mir immer so kostspieleige Hobbies zulegen? :-(


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Das Colonial in Kirrlach wird allmählich zu meinem Stammlokal. Dort kann man Kleinigkeiten wie Burger, Flammenkuchen oder Salate essen. Inzwischen war ich mit sehr vielen Leuten dort, meiner Frau, Freunden und Arbeitskollegen. Das Ambiente des Lokales ist stimmig, fast etwas zu groß. Aber als Billardhalle muss es eben so sein. Die laufende Musik ist auch erträglich. Die Preise sind auch sehr moderat. En Flammenkuchen kostet 5,60 €.
Ich spiele dort inzwischen sehr oft Dart. Sie haben auch einen elektronischen Spieltisch. Ich suche noch Teilnehmen für einen Mensch ärgere dich nicht Abend.
Nur ein Spielgerät vermisse ich schmerzlichst. Einen Kicker. Ich habe auch schon eine Anfrage an die Geschäftsleitung geschickt, nur leider bisher keine Antwort erhalten. Ich bin sehr zuversichtlich, daß sie da noch etwas tuen wird. Platz haben sie genügend.



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