Regel Nummer 1.. Gibt deinen Mac niemals über die Feiertage zur Reparatur (haha, ja ich weiß, wenn er defekt ist, braucht man ihn daheim auch nicht zu behalten). Am 21.12. übergab ich meinem ASP den Laptop. Es muss der Lüfter getauscht werden. Im ersten Anlauf wurde aus dem Lager zwar die richtige Verpackung geschickt, aber der darin enthaltene Lüfter paßte nicht zu meinem Gerät.
Eben rief ich beim APS an und fragte, ob ich den Rechner dieses Jahr noch wieder bekommen werde. Man entgegnete mir, daß weder gestern noch heute ein neuer Lüfter eintraf. Einzige Chance das Gerät noch wiederzubekommen wäre morgen.
Ich gestehe, ich bin von dem Support der Firma Apple schon etwas enttäuscht. Vor allem ärgert es mich, daß man den Lüfter nicht einfach bestellen kann und ich das Gerät erst einmal wieder mit nach Hause nehmen hätte können. Er war war ja nicht endgültig defekt.
Ich bin kurz davor einen Brief an Apple zu schicken, um denen auch mal den Vorfall zu schildern. Ich glaube, daß werde ich morgen auch mal tun.
Das einzig Positive an der Sache ist, ich komme endlich wieder zum lesen von Büchern und anschauen von Comedy Serien.
Wieder ein Weihnachtsfest hinter mich gebracht. Was soll ich sagen, es war toll.
Ich bin wieder zu Hause angekommen. Es war ein sehr schönes Weihnachtsfest. Ich habe viele meiner Freund von dort wiedergesehen. Da wären meine Freundin Bettina. Danke, daß es dich gibt. Der Abend war wirklich sehr schön. Ich danke dir, daß du solange wach geblieben bist, auch wenn du bereits wußtest, daß dich Deine Kleine um sieben Uhr wieder aus den Federn wirft. Ich traf endlich auch Kathrin und Frank mit ihrer “kleinen” Lisa wieder. Ich war sehr überrascht wie sich die Kleine gemacht hat. Sie ist richtig aufgetaut. Eine kleine Leseratte ist sie auch geworden. Ich freue mich drauf, wenn ihr uns wieder mal besuchen kommt. Ich danke Conny für den schönen Nachmittag und das leckere vietnamesische Mittagessen gestern. Ich hoffe, daß kann man mal wiederholen. Juristenplausch ist gar nicht so langweilig, wie zuvor von mir angenommen.
Leipzig ist nach wie vor für mich immer wieder eine Reise wert. Die Stadt ist sehr schön und hat sehr viele kulturelle Attraktionen zu bieten. Am zweiten Weihnachtsfeiertag waren wir in dem Kabarett “Die Pfeffermühle” zu dem Programm “Krötenwanderung”. Ich habe mich prächtig amüsiert. Zu Anfang lief es zwar etwas zäh an, aber mit der Zeit gewann die Vorstellung immer mehr an Fahrt. Ich kann die Vorstellung jedem nur ans Herz legen. Sie ist wirklich sehenswert. Vor allem die Frau bot mit ihren Gesangseinlagen (“I will survive” mit sächsischem Akzent und Text) puren Horgenuss.
Nun hat mich der Alttag wieder. Ich werde heute mal den Tag für mich genießen und saunieren gehen. Abends besuche ich dann geschwind noch ein paar Freund und lasse den Tag mit einem guten Buch ausklingen.
Heute morgen brachte ich meinen Mac zum Support. Zuers sei gesagt, in meinem MBP ist nur ein Lüfter verbaut. Wieder etwas gelernt.
Der Herr vom Support schaute sich zuerst den Lüfter an und reinigte ihn mit Druckluft. Er konnte vorerst keine Auffälligkeiten feststellen. Ich schilderte ihm meine Erfahrungen mit dem Geräusch, welches bei Temperaturunterschied auftrat. Daraufhin wurden von ihm die Festplatte, das DVD-Laufwerk und der Lüfter mit Eisspray prepariert und siehe da. Der Lüfter gab das mir bereits bekannte Geräusch wieder von sich. Nun wird er getauscht. Der Herr hatte auch das DVD Laufwerk noch in Verdacht.
Man könnte nun zwar sagen, sollen Sie doch den Lüfter bestellen und ich komme wieder hin, wenn sie ihn geliefert bekommen haben. Aber mit einem angeschlagenen Lüfter ist es mir doch etwas zu heiß, das Gerät weiter zu betreiben.
Mit etwas Glück bekomme ich ihn morgen wieder. Sollte das nicht der Fall sein, werde ich eine sehr ruhige Weihnachten ohne Computer verbringen dürfen. Auch nicht nicht sonderlich schlimm. Ich habe genügend Bücher zu lesen bereits eingepackt.
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Ich bin nun seit genau einem Jahr und acht Monaten Macanwender. Ich möchte hier mal ein wenig meine Erfahrungen mit der Firma Apple der Außenwelt mitteilen. Vorweg sei gesagt, es gibt Gutes wie Schlechtes über einen Mac und sein Betriebssystem zu berichten. Dazu aber später mehr.
Hier nun der Bericht über meine Erfahrungen mit dem MacBook Pro 15″ 2.4 GHz, gekauft am 28.4.2008 bei Apple im Internet. Die Lieferung des Gerätes erfolgte prompt. Die Inbetriebnahme des Laptops erwies sich als kinderleicht. WLAN Key eingeben, Benutzernamen und Passwort festlegen und ab ging die Post. Ich war wirklich begeistert von dem Betriebssystem Mac OS. Ich muss dazusagen, ich habe zuvor ausgiebig Erfahrungen im Umgang mit Windows und Linux sammeln können. Ich war auch begeisterter Hardwareschrauber. Mit dem Alter priorisiert man jedoch seine Freizeit nun wohl etwas anders. Software muss bei mir “sofort” anstandslos funktionieren. Ich möchte nicht mehr stundenlang an Konfigurationen drehen müssen bzw. an der Hardware schrauben. Sie soll intuitiv zu bedienen sein und so wenig wie möglich abstürzen. All das bietet mir Mac OS. Das Betriebssystem von Apple stelt mir all das für mich zur Verfügung. Soweit zum positiven Teil meiner Geschichte mit Apple.
Der Inhalt des negativen Abschnittes bezieht sich eher auf meine bzw. die auf die Erfahrung von Freunden mit der Hardware der besagten Firma. Bei meinem ersten MacBook Pro erlitt das ein Display bereits nach 1 1/2 Jahren einen Pixelfehlerschaden. Eine komplette vertikale Pixelreihe war ausgefallen. Das war für mich schon eine herbe Enttäuschung. Zumal Apple nur ein Jahr Garantie auf seine Geräte gibt. Eine dreijährige Garantie gibt es nur für 350 € Aufpreis. Und selbst dann ist ein Abholservice wie bei Lenovo nicht mit dabei. Ich gebe zu, ich habe es versäumt, die Garantieverlängerung zu kaufen. Aber bei einem Gerät mit einem Kaufpreis von 1800 € war ich auf einen solchen Schaden nicht vorbereitet. Kleinere Sachen wäre ich auch bereit gewesen selbst zu reparieren. Immerhin hat ein Freund von mir das komplette Bottomcase an dem Gerät für mich gewechselt. Aber ein Displaytausch würde ca. 1000 € kosten. Soweit so gut.
Nun kaufte ich mir deswegen am 16.10.2009 ein weiteres MBP und verkaufte das Alte. Was soll ich sagen, ich war anfangs durchaus zufrieden. Ich mußte als erstes die Festplatte auswechseln, da auf der eingebauten Festplatte sich zwar bereits ein vorinstalliertes Snow Leopard befand, ich aber jedoch meine alte 500 GB Platte in dem neuen MBP verwenden wollte. In dem Falle des Festplattenwechsel sei hier mein ASP bereits zum ersten Mal negativ zu ewähnt. Die sagten mir doch ernsthaft, ich solle die Platte bei Ihnen wechseln lassen für 50 €. Nur so bleibt die Garantie erhalten. Ein guter Freund bewahrte mich im diesem Fall vor der Geldverschwendung. Er verwies dabei auf das Handbuch meines Macs. Darin befand sich eine ausführliche Anleitung (ja ja ein typischer RTFM Fehler) zum Auswechseln der Festplatte beim MBP. Die Garantie beim Tausch von RAM und Festplatte bleibt dabei unberührt. Hier handelte sich mein ASP seinen ersten Negativpunkt ein.
Ich gebe zu, ich bin ein fauler Macuser, d.h. ich fahre das Betriebssystem nach Gebrauch meist nicht runter, sondern klappe das Notebook einfach zu und warte bis es in den Standby-Mode gegangen ist. Dabei fiel mir nun folgendes auf. Wenn sich mein Rechner meist etwas länger in einem kälteren Raum im Standbyemodus befand und ich ihn aufklappte, kreischte einer der Lüfter beim Anfahren laut auf. Danach beruhigter er sich aber scheinbar wieder. Außerdem habe ich das Gefühl, daß die Lüfter beim genauen Hinhören etwas knarzen.
Am Freitag war ich nun mit dem Problem beim Support. Es gab freudigerweise keinen Vorführeffekt. Der Lüfter jaulte auf. Das MBP befand sich vorher ca. eine Stunde im kalten Auto.
. Mein ASP sagte, daß “der” Lüfter getauscht werden müsse. Leider bestellt der Support nicht einfach zwei Lüfter und tauscht sie dann aus. Man muss sein MBP 2-4 Tage entbehren. Für mich ein weiterer Minuspunkt für den Support bei Apple. Ich wollte meinen Rechner jedoch nicht über die Feiertage abgeben. Man sagte mir, der Fehler wäre nicht akut (der Herr vom Support hat sich die Ausgabe von dem Programm iStat nicht mal angeschaut), ich könnte das Gerät auch nach Weihnachten abgeben. Das wird wohl nun doch nicht der Fall sein. Man solle nur die Ausgabe in iStat im Auge behalten.
Heute stellte ich nun mit Entsetzen fest, daß mir iStat nur die RPM Zahl eines Lüfters (left fan) anzeigt. Der rechte Lüfter scheint sich gar nicht mehr zu drehen. Da spürt man auch, wenn man hinten am Gerät den Luftstrom versucht zu erfühlen. Ob es sich der bei dem knarzenden Lüfter um den nicht mehr drehenden Lüfter handelt, muss ich heute Abend testen. Dazu werde ich das MBP nachher in den Standby-Mode versetzen und in das kalte Schlafzimmer legen. Anschließend gehe ich ins Kino und werde es danach wieder “einschalten”. Sollte der Lüfter wieder laute Gerräusche von sich geben, werde ich darauf bestehen, daß beide Lüfter getauscht werden.
Nun noch eine Information von einem Freund von mir, der sein MBP bereits fast 3 Jahre besitzt. Er hat bei seinem MBP bereits 2x das Logicboard wechseln lassen. Das ist auch nicht gerade sehr erfeurlich. Allmählich frage ich mich ernsthaft wofür ich nun soviel Aufpreis zahle, wenn durch die Rennerei zum Support nun doch wieder viel Zeit verplempere.
Ich werde hier über meinen morgentlichen Ausflug zum Support berichten. Aber erst wenn ich das Gerät wieder zurück erhalten habe, denn bis dahin werde ich keinen Rechner besitzen, was mich sicher auch mal ganz gut tun wird.
Ich hoffe noch insgeheim, dass sich nach dem Lüftertausch meine Probleme mit Snow Leopard, ich habe sehr oft den Beachball of Death auf dem Schirm und nichts geht mehr, auch erledigt haben werden.
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Gestern abend gönnte ich mir mal eine andere Art von Film: “Zombieland”. Vorbild für den Film könnte oder gar ist der Film “Shaun of the dead”. Einziger Unterschied, die Splattereinlagen dürften etwas ekliger sein.
Bereits die ersten zehn Minuten des Films forderten mein Zwerchfell. Da wurden diverse Regeln vorgstellt, die das Überleben in Zombieland unentbehrlich machen. Wirklich witzig umgesetzt. Woody Harrelson überzeugt in seiner Rolle als knallharter Einzelgänger Tallahassee. In Sachen Coolness steht die Szene im Kaufhaus der Darstellung von Bruce Campell in “Tanz der Teufel” nichts nach. Da paßt einfach alles. Der Witz, die Splatterumsetzung und die Musik sorgten für die nötige Stimmung. Die Leute vom Makup seien hier auch gelobt.
Der Looser Columbus gespielt von Jesse Eisenberg (The Village) brachte mich auf Grund seiner Erfahrungen in der Liebe (genial die Szene mit seiner Nachbarin) und dem Überleben in Zombieland sowie seiner Mimik sehr oft zum lachen. Das Gespann aus dem Looser und dem knallharter Typ funktionieren die beiden Hauptrollen Tallahassee und Columbus bestens. Die Tatsache, daß sie von zwei jungen Mädchen sich gleich zweimal das Auto klauen lassen, fand ich auch gelungen. Der Spruch von Columbus: “Mädchen sind in seinem Alter halt cleverer als die Jungen”, deutet in etwa an, was den Zuschauer in dem Streifen erwartet. Der Gesichtausdruck von Woody dazu läßt einen kaum noch ruhig im Kinosessl sitzen.
Der Showdown im Freizeitpark wurde zwar etwas übertrieben umgesetzt. Ich fand jedoch die Idee mit dem Freefalltower recht lustig. Ich hab mich prächtig amüsiert. Vieles erinnerte mich an ein gewisses Schiessbudenfeeling. Tallahassees Fahrt mit der kleinen Achterbahn im Stile einer “Wilden Maus” (im Warner Bros Movie World Freizeitpark in Bottrop heißt sie so) dürfte viele 3D-Egoshooter Fans erfreut haben. Die Äquivalenz zur Perspektive aus einem dieser Ballerspiele läßt sich kaum leugnen. Nur die in Doom fand ich noch besser umgesetzt.
Was ich auch noch sehr gelungen fand, war der Gastauftritt eines berühmten Hollywoodschauspielers und dessen Tod. Sein Name werde ich hier nicht erwähnen. Weiterhin wurden auch derzeitige Computer- bzw. Internettrends wie World of Warcraft und Facebook ganz kurz auf die Schippe genommen. Man muss jedoch beide kennen, um auch darüber lachen zu können.
Ich vergebe hier 6/6 Punkte. Ich bin halt Fan von Splatterfilmen und auch von Komödien. Beide Genre sind hier sehr gut ineinander verflochten worden.