Das Projekt ist nicht mein Wunsch. Das dürften inzwischen sehr viele wissen. Es fordert mich nicht, ich bin weit weg von daheim und meiner Frau und ich kannte bisher hier kaum jemanden. Man arbeitet meist auch von 7:00 – 19:00.
Um dem Ganzen aber etwas Positives abzugewinnen, muss man sagen, daß München sehr viele Dinge in Sachen Weggehen bietet. Sprich ich bin gerade dabei diese zu entdecken. Da wären jede Menge Cocktailbars, Irish Pubs mit netten Ausis, Kino und Ausstellungen. Das Deutsche Museum bleibt mir jedoch vorbehalten, da es recht früh schliesst. Wenn Heike mich mal in München besucht, kann ich mir noch vorstellen zeitiger Feierabend zu machen und mir dann die Zeit für das Museum zu nehmen.
Für alle die es noch nicht wissen. Man kann mich nun auch bei wer hat wen, äh ich meine wer kennt wen finden. Lange habe ich widerstanden. Ich hoffe dort alte Schul- bzw. Unikollegen anzutreffen. Bisher kenne ich jetzt Leute, die ich in den letzten Jahren eh meist real ab und an gesehen habe.
Was soll ich sagen. Mein Wochenende war einfach nur geil. Die gemeinsame Zeit mit Heike bot für mich ideale Ablenkung von dem tristen Alltag in München. Was haben wir getan.
Freitag waren wir auf einem Turnier und haben Pia beim Reiten zugeschaut. Anschliessend durfte ich Heikes ganzen Stolz, dem Riesjart, dabei bewundern, wie ausgelassen und ruhig er dabei war einen Parcours zu zu meistern. Heike ritt ohne Sattel und hat ihn nur mit akkustischen Lauten gesteuert. Bewundernswert wie sie eins mit dem Pferd ist. Sie kann wirklich stolz auf ihren Dicken sein. Er ist schon ein Wonneproppen. Ich fütter ihn auch sehr gerne.
Abends ging es dann ins Kino in “Knowing“. Rezension gabs hier im Blog bereits.
Samstag war Kauf- und Aufräumtag. Erst waren wir mit Tom im Edeka Fleisch fürs Grillen kaufen. Danach gings dann in den Globus. Erstaunlicherweise alles ganz easy und ohne Stress. Es gab nur bei mir eine Situation, wo ich etwas mehr angespannt war, aber da hat mich Heike recht schnell wieder beruhigt. ![]()
Was haben wir gekauft. Alles was man so in einem Haushalt braucht. Eine Bierbank, einen Grill und ein Sofa.
Heike schaffte etwas Ordnung im Haus und machte ihre Traumsalate (Gemüsesalat und Kartoffelsalat), während ich Mann wie ich bin, den Grill zusammen baute und das Sofa vom Roller abholte, welches ich dann mit unserem Hausmeister Tom ins DG hochtrug.
Der wunderschönen Abend haben wir dann zusammen mit Tom und Moni mit Grillen, gemütlich was trinken und plaudern verbracht. Bis 2:30 hockten wir vier eigemummelt in unsere Decken auf der Terrasse und haben Havanna Club geschlürt und uns schön unterhalten. Das sind die Momente wo ich merke, wie sehr uns das Haus gefällt und wie richtig die Entscheidung war, daß wir es gekauft haben. Ich liebe die Terrasse und könnte ewig dort sitzen. Ups. Natürlich liebe ich auch meine Frau. *grins*
Sonntags gings dann wieder zu Pferd. Heike und ich wollten mal ausprobieren, ob ich mit dem Fahrrad neben Riesjart her fahren kann, währen sie mit ihm ausreitet. Was soll ich sagen. Die 10 km ware super. Wenn der Dicke pest, dann hängt er mich locker ab. Aber das stört ja nicht, weil er eh ja nicht lange durchhält. hihi Und dann hole ich ihn wieder ein und radel langsam und gemütlich nebenher während ich mit Heike plaudere. Wir haben nun beschlossen, dass wir das öfters machen, da wir so beide eins unserer Hobbies super vereinen können. Ich für meinen Teil werde, jetzt wo wieder schönes Wetter draußen ist, auch wieder öfters in den Stall gehen und ihn fotografieren. Das Teleobjektiv hat dieses Jahr noch gar keine Arbeit bekommen. Das wird sich nun ändern.
Abends haben wir dann noch gemütlich zu zweit auf der Terrasse, wo auch sonst (*g*), die Reste vom Grilltag verzerrt. Den Abend haben wir beide am PC ausklingen lassen. Ich wollte den Scanner ans laufen bekommen, um endlich noch Sachen einzuscannen. Parallel dazu hab ich noch XP auf meinen PC installiert und damit meine Win2k Installation anscheinend zerschossen.
Also erfolgreich war beides leider nicht. Aber was soll man dazu auch sagen. Es ist halt Windows.
Für mich war es ein wunderschönes Wochenende. Ich konnte gestern morgen deutlich entspannter der Woche in dem mich “sehr” herausfordernden Projekt entgegensehen.
Tags: Freizeit, kino, pferd
Dieser Film hat bei mir und Heike einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich wußte ja bereits, daß es sich um einen Science Fiction Film handelt, aber daß er so gut auf uns wirkte, hätten wir beide nicht gedacht. Wir waren echt von den Socken.
Was kann man zum Film sagen, ohne einige Sachen bereits verraten. Der Film hat nicht allzuviel Action. Aber wenn es dann zu den Krachern kommt, dann wirken diese Szenen dermaßen erschreckend echt, daß man das Gefühl hat mittendrin zu sitzen. Zumindest ging es uns beiden so. Ich war wirklich baff. Die Szene in der U-Bahn wird mich wohl noch einige Wochen verfolgen. Wer weiß wie ich am Montag vom Münchner HBF zum Patentamt kommen werden. ![]()
Wer sich diesen Film antut und meine Bewertung bestätig wissen will, sollte sich auf einen Science Fiction Film einstellen und nicht nach irgendwelchen realistischen Szenen suchen. Ich gebe zu, es handelt sich bei “Knowing” um Popkornkino. Mehr hatten wir aber auch nicht erwartet. Für alle, die einen tiefsinnigen Film sehen wollen, müssen um den Streifen einen Bogen machen.
Nicolas Cage spielte für mich gut wie immer. Die Rolle erforderte auch nicht allzu viel gestalterisches Können. Somit gab es nicht viel falsch zu machen von seiner Seite aus.
Sein Sohn, Chandler Canterbury, spielt seine Rolle als wiederspenstigen in Erinnerung schwelgenden Sohn auch recht gut. Ich will mich jedoch nicht über die Charakterdarsteller groß auslassen. Gegen den Actionszenen hätten sie ehe keine Chance gehabt. Die Story selbst wird viele wohl nicht überzeugen. Mir jedoch hat sie ausgereicht, um einen schönen Kinoabend mit meiner Frau zu verbracht zu haben.
Ich vergebe 6/6 Punkte weil:
- Ich keine Stelle im Film fand, über die ich mich aufregen konnte.
- Ich die Actionszenen so umwerfend realistisch und grauenvoll zugleich fand.
Tags: cinema, kino