ksis blog
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Ich wünsche allen ein frohes und vor allem ruhiges Weihnachtsfest. Wo auch immer ihr euch befinden mögt, genießt die Ruhe und Gelassenheit zusammen mit den Freunden, Bekannten und Verwandten.
Ich selbst werde diese Weihnachten viel unterweg sein. Heute Nachmittag geht es zu den Schwiegereltern. Morgen fahren wir zu meiner Schwester, um von ihrer Gans zu naschen. Für den zweiten Weihnachtsfeiertag war urpsrünglich ein Besuch meiner Eltern in Leipzig geplant. Ich möchte aber nicht das halbe Weihnachtsfest auf der Autobahn verbringen. Leider haben dadurch meine Eltern nichts von mir an Weihnachten. Ich hoffe jedoch, dass ich am 2.1. meine Heimat mit meiner Anwesenheit versöhnen kann.
Also nochmals:

FROHE WEIHNACHTEN.


Ich gebe zu, mein erster Auslandsaufenthalt war ein Erlebnis für sich. Es ist schon mal etwas anderes als Feuerwehrmann in ein Projekt hinein zu marschieren und diverse Privilegien zu geniessen. Am Ende habe ich mich jedoch schon gefragt, warum ich da hinunter fliegen mußte, wo ich doch alles, was ich getan habe, auch mehr oder weniger von zu Hause aus hätte erledigen können. Die Reisekosten sind nicht unereblich, die durch die Reiserei anflielen. Mal ganz zu schweigen von der Arbeitszeit. Durch die Fliegerei schaffte ich es nicht einmal zeitlich gesehen 40-Stunden Arbeitswoche zu kommen.
Die Arbeitszeit von 9.00 – 21.00 sorgte dafür, dass wir mal abgesehen von der Taxifahrt nichts von der Stadt Sofia nichts zu Gesicht bekamen. Das Hilton Hotel kann ich allerdings wärmstens empfehlen. Auch wenn ich dort wahrscheinlich nie Urlaub machen werde.
Die Fliegerei bereitete mir in Sachen Umweltschutz auch etwas Bauchweh. Immerhin verbraucht man schon eine meine Kerosin pro Person. Genau das sagte heute auch der Moderator der Tagesschau über die Teilnehmer der Klimakonferenz. Die haben auch eine Menge an Energie verfeuert, um zu dem Treffen zu gelangen.
Mein Fazit über den ersten Auslandseinsatz ist, wenn es sich vermeiden läßt, muss es nicht unbedingt noch mal sein. Es ist allerdings nicht meine Angst davor englisch sprechen zu müssen, die mich das sagen läßt, sondern es ist eher die Geschwindigkeit in der mein Leben an mir vorbeirennt.



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