Ich schliesse mich der Meinung von koehntopp an. Diese Ausgabe, werde ich mir mal bei meinem Freund Schlumpf ausleihen.
Tags: Politik, Schäuble Innenpolitik Onlinedurchsuchung
Ich schliesse mich der Meinung von koehntopp an. Diese Ausgabe, werde ich mir mal bei meinem Freund Schlumpf ausleihen.
Dieses Jahr geht es ja wieder mit dem Fahrrad in den Urlaub. Ich werde mir extra deswegen eine neue Bluetooth GPS Maus kaufen. Die Wintec WBT-201. Warum ausgerechnet diese und keine von der Marke Holux. Ganz einfach. Mit dieser Maus bin ich in der Lage unsere Fahrradtour komplett aufzuzeichnen und kann sie mir am Ende bei googleearth als Erinnerung anschauen. Außerdem brauche ich nun auch nicht mehr meinen PDA mit in den Urlaub nehmen, weil auf meinem Nokia E65 TomTom bestens funktioniert. So kann ich unterwegs immer mal schnell nachschauen, wo wir sind, damit wir uns nicht verfahren. Das sollte uns zwar nicht passieren, da wir an sich nur die Donau wieder finden müssen, um zurück auf unsere Wegstrecke zu gelangen.
Ich weiß, derzeit ist es hier etwas ruhig geworden. Leider zu ruhig. Ich kann es leider nicht ändern. Meine berufliche Situation läßt es leider nicht zu hier mehr als diesen Eintrag zu verfassen. Die Reiserei und die Übernachtungen auswärts sowie Arbeitstag von 12 h und mehr sorgen dafür, dass ich abends wie ein nasser Sack ins Bett falle und froh bin, wenn ich morgens meinen Weckerklingeln wahr nehme.
Nichts desto trotz werde ich mir mühe geben, ab und an hier ein Lebenszeichen von mir zu geben.
Ich bin wieder zurück. Nach einer Woche mit Vorträgen von 8:30 – 18:30 und jeweils einer Stunde An- und Abreise bin ich nun wieder zu Hause. Die Veranstaltung "SOA Learning Week" der IBM war sehr informativ für mich. Ich durfte erfahren, wieviel Konzepte hinter SOA wirklich stecken. Mein erster Eindruck besteht allerdings immer noch, er wird sehr schwer sein, den Kunden davon zu überzeugen SOA mit allen Konsequenzen einzuführen.
Ich habe den ersten Tag der SOA Learning Week "Introduction" hinter mich gebracht. Fürs erste raucht mein Gehrin immer noch. Während der Vorträge war ich in nur am Nachschlagen in der Wikipedia auf meinem Nokia E65. SOA, SOMA, CBM, CBS, SIMM, WSRR, UDDI, WSDL, SOAP, BPEL, WPS, WID, DMS sind nur einige der Abkürzungen, die heute auf mich eintrommelten. Die Folien der Vortragenden waren fast ausschliesslich in englisch, wodurch ich zusätzlich zu SOA auch gleich noch mein Englisch auffrischen konnte.
Ich muss schon sagen, dass das Thema SOA ist durchaus spannend, auch wenn heute der Vortragenden so manche Folien mehrmals zeigten. Es wurde mir nie langweilig. Leider merkt man, dass das Thema immer noch in den Kinderschuhen steckt und viel von der Thematik Theorie ist. Mal sehen, wann wird die ersten richtigen Referenzbeispiele bewundern dürfen.
Der spannendste Vortrag heute war für mich der Vortrag zum Thema "Application Modernisation". Für den Schritt der Anwendungsmodernisierungen in den Unternehmen entwickelt die IBM zusammen mit zwei Kollegen von mir ein Tool, dass mit Hilfe eines XML-Repositorys bestehenden Quellcode analysiert und daraus diverse grafische Ausgaben bereit stellt. Der Sourccode der zu analysierenden Legacy Anwendung kann dafür in diversen "alten" Programmiersprachen wie COBOL vorliegen. Das Tool unterstützt auch das Einlesen von C++ und Java Quellcode. Zusammen mit einer Consulting Methode soll das Tool "Arc" nach seiner Fertigstellung zur Analyse von Altanwendungen dienen, "toten" Quellcode ermitteln und bereits bestehende wichtige Services der Kunden ausfindig machen. Für mich ganz klar ein sehr interessantes Thema. Mal sehen, ob mich mein Manager in diesem Team plazieren kann.
Auf der Fahrt nach Oberhof dachte ich zusammen mit Jose darüber nach, wie man den hektischen Wirren des Kapaitalismus entrinnen könne. Meldungen über riesige Gewinne und gleichzeitigen Stellenabbau in der Gesellschaft, bringen mich zu der Frage. Warum arbeitet der Mensch eigentlich weit über ein Drittel seines Leben am Tag (die Zeit nach der Rente mal weggerechnet)? Was ist der Antrieb des Menschen extrem viel zu arbeiten? Früher, also ganz früher, war es ja der Trieb zu überleben. Leider. Sprich genügen Essen im Haus zu haben, um nicht hungern zu müssen. In vielen Ländern der Erde düfte das auch noch so sein.
In den Industrieländern der Erde muss es jedoch andere Gründe geben. Geld allein kann nicht der Grund dafür sein. Ich denke, daß es unter anderem auch der Drang nach Anerkennung sein könnte, der die Menschen dazu veranlasst Überstunden zu machen, von der Familie fern zu bleiben und seins Privatleben zu vernachlässigen. Es ist halt ein schönes Gefühl wenn man nach Hause kommt und sagen kann, ich habe heute etwas ganz Tolles vollbracht. Kann man so etwas nach mehreren Monaten nicht mehr von sich behaupten leidet die Motivation und man fragt stellt sich dann halt die Frage, warum man eigentlich soviel arbeitet. Es kann aber auch durchaus sein, daß der Mensch es tut, um sich weiter zu entwickeln. Das Streben nach mehr zu können.
Zurück zu der Fahrt nach Oberhof. Wir stellten uns folgende Frage: Warum kann der Mensch nicht damit glücklich sein, indem er sich einen kleinen Garten zulegt, um damit seine Familie zu ernähren und für das Überleben seiner Art sorgt. Ich weiß, dass diese Frage recht billig wirkt und sich manche fragen werden, was soll das denn schon wieder. Vor einiger Zeit (ich nenne jetzt keine Zahl) war der Drang zu üerleben der Antrieb des Menschen sich weiterzuentwickeln. Was ist der heutige Grund dafür immer mehr Gewinn zu machen, obwohl das Unternehmen bereits profitabel ist. Manchem mag die Antwort auf die Frage aus seiner Sicht klar sein. Mir erschließt sich die Antwort(en) auf die Frage nicht, wenn ich global über die Frage nachdenke. Vielleicht fehlt mir auch dazu der fachliche Hintergrund eines BWL Studiums. Ich weiß es nicht. Ich fand es nur interessant, über das Ganze überhaupt mal nachzudenken.